Symphoniekonzert – III. Symphonie – Termin 1

Altomonte Orchester

Katharina Wincor, Leitung

 

„Von der Sonate zur Symphonie“

Anton Bruckner:

Instrumentation des Beginns der Beethoven-Klaviersonate op. 13 „Pathétique“

Symphonie Nr. III in d-Moll, WAB 103, „Wagner-Symphonie“, 2. Fassung 1877

Der lebenslang unermüdlich lernbegierige Anton Bruckner erkor während seiner Linzer Zeit den 10 Jahre jüngeren Dirigenten Otto Kitzler (1834-1915) zu seinem Mentor. Kitzler führte ihn in die Werke Beethovens, Wagners und in die Instrumentationskunde ein. Eine der ersten „Hausaufgaben“ Bruckners war die Instrumentation des ersten Teiles von Beethovens „Sonate Pathétique“. Diese Rarität wurde erst kürzlich entdeckt, weltweit bislang nur zweimal aufgeführt und eröffnet das heurige Symphoniekonzert.

1873 fasste Bruckner den Mut, sein Idol Richard Wagner unangemeldet in Bayreuth zu besuchen, um diesen zur Annahme der Widmung einer seiner Symphonien zu bitten. Wagner entschied sich für die III. Symphonie („dort, wo die Trompete das Thema beginnt!“), somit taufte Bruckner das Werk „Wagner-Symphonie“. Natürlich trug ihm dies die erbitterte Gegnerschaft des konservativen Wiener Publikums und Feuilletons ein und bewog Bruckner zu zahlreichen Umarbeitungen. Nach dem triumphalen Debut von Katharina Wincor bei den Brucknertagen 2025 werden das Altomonte Orchester und Maestra Katharina Wincor die sogenannte „Zweitfassung“ aus dem Jahr 1877 musizieren, in der das Werk an Beethovens 60. Todestag, dem 16. 12. 1877 uraufgeführt wurde und sich mittlerweile einen Stammplatz im heutigen Konzertrepertoire erobert hat.

altomonte-orchester-titelbild
Cookie Consent mit Real Cookie Banner