Pontifikalamt

Mariä Himmelfahrt – Patrozinium der Stiftsbasilika

Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525 – 1594) – Missa assumpta est Maria

Tomás Luis de Victoria (1548 – 1611) – O sacrum convivium à 6

 

Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525–1594) war Kapellmeister an mehreren bedeutenden Kirchen in Rom, darunter Santa Maria Maggiore und der Petersdom. Er gilt als der zentrale Komponist der römischen Spätrenaissance. Sein Werk umfasst über 100 Messen, zahlreiche Motetten und liturgische Kompositionen. Er prägte nachhaltig den den kirchenmusikalischen Stil der gegenreformatorischen Bewegung. Die Missa Assumpta est Maria gehört zu seinen späten, besonders ausgereiften Werken und zeigt die Vollendung des polyphonen Messstils, bevor im frühen 17. Jahrhundert der konzertierende Barockstil aufkam.
Die Messe basiert auf Palestrinas Motette Assumpta est Maria, deren Themen und melodische Gestalten er kunstvoll in allen Messsätzen verarbeitet. Den Themen zugrunde liegt eine Phrase eines gregorianischen Chorals mit demselben Text.

Die Messe ist 6-stimmig ausgelegt und die Verdoppelung der Tenöre und Soprane bringt einen hellen strahlenden Klang hervor. Der teilweise akkordbetonte Stil des Chorsatzes verstärkt diese Wirkung noch.

Besetzung: Barbara Doss (Sopran), Andrea Schedlberger (Sopran), Gerda Lischka (Alt), Paul Grünbacher (Tenor) N.N. Tenor, Wolfgang Rath (Bass)

Martin Zeller (Leitung)

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